Eissportzentrum Oberstdorf -
Saisonstart der Nationalmannschaft: Die Nebelhorn Trophy 2026 im Livestream
(DEU, 22.09.2026) Ein Teil der deutschen Eiskunstlauf-Nationalmannschaft startet diese Woche bei der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf (24. bis 26.
September 2026) vor heimischer Kulisse in die neue Saison 2026/27. Die EM-Finalisten Genrikh Gartung und Charise Matthaei/Max Liebers führen das
deutsche Team an und treten gegen Weltklasse-Konkurrenz an. Alle Wettbewerbe werden im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen. Bei BR24 zu
sehen in der ARD-Mediathek gibt es zudem die Wettkämpfe der Männer und Paare im Stream zu sehen, kommentiert von Eiskunstlauf-Experte Daniel
Weiss.
Es ist soweit! Die Saison der Eiskunstlauf-Elite startet diesen Donnerstag mit der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf. Aus dem DEU-Team vertreten bei den Männern
Genrikh Gartung, Nikita Starostin und Luca Fünfer die deutschen Farben, bei den Frauen Valentina Andrianova. Im Eistanzen bestreiten Charise Matthaei/Max
Liebers und Karla Maria Karl/Kai Hoferichter ihren ersten Wettkampf der Saison. Die Zuschauer*innen dürfen sich auf neu einstudierte Programme mit neuen
Musiken, Choreographien und Kostümen freuen. Mit der Nebelhorn Trophy beginnt für die deutschen Eiskunstläufer*innen zugleich der interne
Qualifikationszeitraum für die Eiskunstlauf-EM in Lausanne (Schweiz; 25. bis 31. Januar 2027) und die Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland; 15. bis 21.
März 2027).
Die renommierte Nebelhorn Trophy ist Teil der Challenger-Serie des Weltverbandes ISU, der zweithöchsten internationalen Wettbewerbsserie im Eiskunstlaufen,
und jedes Jahr Anziehungspunkt für Top-Läufer*innen aus der ganzen Welt. Zu den internationalen Favoriten dieses Jahr zählen etwa der EM-Medaillengewinner
Aleksandr Selevko aus Estland oder Lia Pereira/Trennt Michaud, die WM-Dritten im Paarlaufen aus Kanada. Krönender Abschluss der dreitägigen Nebelhorn
Trophy ist die Schaulauf-Gala am Samstagabend.
Zeitplan der Nebelhorn Trophy 2026
Donnerstag (24.09.2026)
14:00 - 16:00 Uhr: Männer – Kurzprogramm
17:30 - 19:11 Uhr: Paarlaufen – Kurzprogramm
20:00 - 21:18 Uhr: Frauen – Kurzprogramm
Freitag (25.09.2026)
14:00 - 16:19 Uhr: Männer – Kür
18:30 - 20:23 Uhr: Eistanzen – Rhythmustanz
20:45 - 22:40 Uhr: Paarlaufen – Kür
Samstag (26.09.2026)
11:30 - 13:01 Uhr: Frauen – Kür
13:45 - 15:53 Uhr: Eistanzen – Kür
20:00 - 22:00 Uhr: Schaulaufen
Livestream auf Sporteurope.TV und BR24/ARD-Mediathek
Alle Wettbewerbe der Nebelhorn Trophy 2026 werden im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen. Bei BR24Sport gibt es zudem am Donnerstag und Freitag
(24./25. September) einen Livestream der Männer- und Paarlauf-Wettbewerbe, zu sehen in der ARD-Mediathek, im Web, in der BR24App und im HbbTV des BR-
Fernsehen direkt über den gelben Knopf auf der Fernbedienung (Yellow Button). Eiskunstlauf-Experte Daniel Weiss kommentiert die BR-Übertragung (zu den
BR24-Livestreams: Kurzprogramm Männer | Kurzprogramm Paarlaufen | Kür Männer | Kür Paarlaufen).
Tickets im DEU-Ticket-Onlineshop und Eissportzentrum
Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 sind online im DEU-Ticket-Shop unter www.eislauf-union.de/de/tickets erhältlich. All-Event-Tickets sind ausschließlich
online verfügbar. In Oberstdorf vor Ort können Tickets an der Stadionkasse im Eissportzentrum sowie an der Tourist-Info des Oberstdorf Haus erworben werden.
Weitere Informationen zur Nebelhorn Trophy 2026 finden Sie auf der Event-Seite.
Heim-Vorteil für Genrikh Gartung bei Nebelhorn-Trophy-Debüt
(DEU, 18.09.2026) Bei der diesjährigen Nebelhorn Trophy im Eissportzentrum Oberstdorf (24. bis 26. September 2026) wird der junge Deutsche Meister
Genrikh Gartung vom EC Oberstdorf nicht mehr länger als Zuschauer das Spektakel auf dem Eis verfolgen, sondern endlich selbst an dem
renommierten internationalen Wettbewerb teilnehmen. Der 18 Jahre alte Vierfachspringer geht an seinem Heimat- und Trainingsort mit Heim-Vorteil in
den Wettkampf und kann sich Chancen auf eine vordere Platzierung ausrechnen. Seine neue Trainingskollegin Valentina Andrianova vertritt die
deutschen Farben erstmals in der Frauen-Konkurrenz.
Die Vorbereitung auf den Heim-Challenger-Wettbewerb läuft auf Hochtouren, Genrikh Gartung hat zwei neue Programme einstudiert und fühlt sich bereit für den
Saisonstart zu Hause bei der Nebelhorn Trophy. "Ich möchte möglichst saubere Elemente zeigen und mich dem Publikum in einem neuen Stil präsentieren. Ich
freue mich darauf, alles zu zeigen, woran wir den ganzen Sommer gearbeitet haben", sagt der 18-Jährige, der bei seinen ersten Europa- und
Weltmeisterschaften 2026 jeweils das Finale erreichen konnte. "Ich denke, es ist ein großer Vorteil, den ersten Wettbewerb in Oberstdorf zu laufen, weil ich das
Eis hier sehr gut kenne und jeden Tag darauf trainiere. Ich hoffe, dass mir das helfen wird." Eine bestimmte Platzierung visiert der Vierfachspringer nicht an: "Am
wichtigsten ist mir, dass ich mit meiner Leistung zufrieden bin und auch meine Trainer stolz auf mich sind."
Sein Trainerteam, Ria Schiffner und Niko Ulanovsky, rechnet sich für das Nebelhorn-Trophy-Debüt seines Schützlings in dem internationalen Weltklasse-Feld
einen Rang in den Top Fünf aus. Die Männer-Konkurrenz führen der EM-Medaillengewinner Aleksandr Selevko aus Estland und der US-Amerikaner Jimmy Ma,
Dritter der Vier-Kontinente-Meisterschaft 2025, an. "Genrikh ist sehr motiviert und gut drauf. Das große Ziel wäre, dass er bei der Nebelhorn Trophy mit einer
guten Punktzahl und einem guten Ergebnis noch eine Chance auf einen zweiten Grand-Prix-Startplatz bekommt", sagt seine Trainerin. Weitere Saisonziele sind
die Teilnahme an den Eiskunstlauf-Europa- und Weltmeisterschaften 2027.
Valentina Andrianova vom EC Oberstdorf gibt Einstand in der Frauen-Konkurrenz
Neu unter den Schützlingen des Trainer-Teams ist Valentina Andrianova vom EC Oberstdorf. Die 18-Jährige wurde im Vorjahr von einer Verletzung ausgebremst
und will sich nun in ihrer ersten Saison in der Seniorenklasse zurückmelden. "Ich trainiere momentan intensiv und arbeite täglich an der Verbesserung meiner
technischen Elemente und den gesamten Programmen", berichtet die Abiturientin. "Die Nebelhorn Trophy ist eine gute Gelegenheit für mich, in die neue Saison
zu starten und weiter Erfahrung zu sammeln." Im Kurzprogramm plant sie eine Dreifach-Dreifach-Kombination. Ihr Ziel für das Challenger-Debüt: "Ich möchte
eine gute Leistung zeigen und ein möglichst gutes Ergebnis erreichen." Die Vorfreude ist groß: "Besonders schön ist, dass der Wettbewerb in Oberstdorf und
damit meiner Heimat Bayern stattfindet. Das macht diesen Wettkampf für mich noch einmal besonders."
Letzten Sommer hatte Valentina Andrianova das erste Mal bei Schiffner/Ulanovsky trainiert, diese gute Zusammenarbeit wird nun kontinuierlich in Oberstdorf
fortgesetzt. Ihr Coach Niko Ulanovsky berichtet: "Wir haben mit Valentina den Dreifach-Lutz stabilisiert und an den Dreifach-Dreifach-Kombinationen gearbeitet
und die Programme dynamischer gemacht." Das Trainerduo erhofft sich für den ersten Senioren-Challenger zu Hause zwei gute und souveräne Auftritte. Die
Deutsche Junioren-Vizemeisterin von 2023 will in dieser Saison noch weit kommen. "Valentina verfolgt das Ziel, nach einem guten Einstieg bei der Nebelhorn
Trophy bei einem weiteren Challenger-Wettbewerb starten zu können und die Qualifikation für die Eiskunstlauf-EM in Lausanne zu schaffen", so Ria Schiffner.
Wo auch immer die Reise im Laufe der Saison hingehen wird, die Nebelhorn Trophy ist ein erster wichtiger Schritt.
Annika Hocke/Robert Kunkel müssen Saisonstart verschieben
Weitere deutsche Teilnehmer*innen an der Nebelhorn Trophy sind bei den Männern der mehrmalige deutsche EM- und WM-Teilnehmer Nikita Starostin (ERC
Westfalen Kunstlauf Dortmund), der sich im Bereich der Vierfachsprünge gesteigert hat, und der in Oberstdorf trainierende Deutsche Vizemeister von 2025 Luca
Fünfer (EC Regensburg). Im Eistanzen werden die EM-Finalisten Charise Matthaei/Max Liebers (Chemnitzer EC) und die DM-Dritten Karla Maria Karl/Kai
Hoferichter (SC Berlin) ihre neuen Programme in einem hochklassigen Feld, mit den britischen WM-Medaillengewinnern Lilah Fear/Lewis Gibson, präsentieren.
Die Berliner Paarläufer Annika Hocke/Robert Kunkel müssen ihren Saisonstart hingegen verschieben. Nach der Fußverletzung von Annika Hocke konnten die
Olympia-Zehnten den Trainingsrückstand nicht wie erhofft aufholen und werden bei der Nebelhorn Trophy nicht an den Start gehen. "Wir sind sehr traurig, dieses
Jahr nicht bei der Nebelhorn Trophy vor deutschem Publikum laufen zu können, wir hätten es uns sehr gewünscht, schaffen es aber einfach nicht. Wir freuen uns
jetzt schon auf die Nebelhorn Trophy 2027 und hoffen, dass ganz viele Zuschauer zu den Deutschen Meisterschaften im Dezember in Krefeld kommen und uns
dort unterstützen", sagt Annika Hocke. Der Paarlauf-Wettbewerb in Oberstdorf bleibt dennoch unter anderen mit den WM-Dritten Lia Pereira/Trennt Michaud aus
Kanada weiter stark besetzt. Glanzvoller Abschluss der 58. Nebelhorn Trophy wird auch dieses Jahr die Schaulauf-Gala am Samstagabend (26. September).
Livestream
Alle Wettbewerbe der Nebelhorn Trophy 2026 werden im Livestream auf Sporteurope.TV übertragen. Bei BR24Sport gibt es zudem am Donnerstag und Freitag
(24./25. September) einen Livestream der Männer- und Paarlauf-Wettbewerbe, zu sehen in der ARD-Mediathek, im Web, in der App und im HbbTV des BR-
Fernsehen direkt über den gelben Knopf auf der Fernbedienung (Yellow Button). Eiskunstlauf-Experte Daniel Weiss kommentiert die BR-Übertragung.
Tickets
Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 sind online im DEU-Ticket-Shop unter www.eislauf-union.de/de/tickets erhältlich. All-Event-Tickets sind ausschließlich
online verfügbar. In Oberstdorf vor Ort können Tickets an der Stadionkasse im Eissportzentrum sowie an der Tourist-Info des Oberstdorf Haus erworben werden.
Weitere Informationen zur Nebelhorn Trophy 2026 finden Sie auf der Event-Seite.
Berlin wegweisend für Zukunft der neuen olympischen Disziplin Synchro9
(DEU, 08.09.2026) Der DEU-Bundesstützpunkt Berlin stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen der neuen olympischen Eiskunstlauf-
Disziplin Synchro9. Aus der ganzen Welt kamen im Rahmen des ISU-Development-Seminars mehr als 50 Trainer*innen und Offizielle, um mit dem
Weltverband, der International Skating Union (ISU), Regelwerk und Bewertungssystem für das neue Format Synchro9 weiter zu entwickeln. Die zwei
deutschen Demo-Teams aus Berlin und Chemnitz überzeugten mit ihren Programm-Präsentationen, die DEU-Verantwortlichen sammelten wichtige
Erkenntnisse für die nächsten Schritte, um ein starkes Synchro9-Team für die Olympia-Premiere 2030 in Frankreich aufzubauen.
Es war ein kleiner historischer Moment, als die beiden deutschen Synchro9-Junior-Teams aus Berlin und Chemnitz am Samstag drei verschiedene Programme
vor der versammelten Synchron-Expertise präsentierten. Hochrangige Vertreter der ISU und Weltmeister-Coaches waren ins Sportforum Berlin gekommen, um
beim ISU-Synchro9-Development-Seminar die Weichen für die Zukunft der neuen olympischen Disziplin zu stellen. Synchro9 wird bei den Olympischen
Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals ins olympische Programm aufgenommen. Ein großer Schritt für die Sportart Synchroneiskunstlaufen, die sich in den
vergangenen Jahren mehr und mehr professionalisiert und an Beliebtheit gewonnen hat.
"Der Sport erhält durch die olympische Bühne, die Aufmerksamkeit, die er verdient", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner bei der vorgeschalteten DEU-
Pressekonferenz. Die Synchron-Expertin freut sich, mit der Ausrichtung des ISU-Seminars in Berlin von Anfang an dabei zu sein und sich als wichtige Synchron-
Nation zu positionieren. Mit Synchro9 – die Synchron-Teams bestehen nur mehr aus neun statt wie bisher 16 Läuferinnen – wird eine ganz neue Disziplin ins
Leben gerufen, die für Trainer*innen und Sportlerinnen eine große Herausforderung darstellt. "Synchro9 lebt von Schnelligkeit und möglichst klaren Bildern auf
dem Eis. Enthalten sind Elemente aller Eiskunstlauf-Disziplinen und synchronspezifische Elemente, die eine Gesamtkomposition ergeben."
Für das Synchro9-Programm der ersten Wettbewerbsrunde, ist als Thema Street Dance für die nächsten beiden Saisons vorgegeben, was moderne Tanz-
Elemente erwarten lässt. Das Team Berlin Junior lief sein "Themed Program" u.a. zum bekannten Song Dickes B der Berliner Dancehall-Band Seeed. Das
dynamische, temporeiche Programm entsprach genau dem, was sich der Weltverband von der neuen Disziplin verspricht: Sie soll ein junges Publikum
ansprechen und TV- und zuschauerfreundlich sein. Szenen-Applaus gab es für den Group Lift der Berlinerinnen. Auch das Free Program zum Thema "Mirror"
interpretierte das deutsche Team innovativ auf dem Eis. Beide Programme choreographierte Gert Hofmann. "Ich bin sehr stolz auf die Mädels, wie sie die
Programme mit dem hohen Tempo mehrmals nacheinander gezeigt haben", sagt die Trainerin Vanessa Henke-Hahn. "Die Motivation im Team ist sehr hoch, wir
sind stolz darauf, Teil von etwas Neuem zu sein und ein bisschen Geschichte mit zu schreiben."
Starke Trainerteams bilden
Das Chemnitzer Junior-Team meisterte anschließend seinen Auftritt des Beats per Minute-Programms, das für das Battle-Format vorgesehen ist, und erhielt
ebenfalls positives Feedback. “Als Demo-Team beim Synchro9-Development-Seminar in Berlin dabei zu sein, war für uns eine großartige Möglichkeit,
gemeinsam mit allen Beteiligten die Zukunft dieser neuen Sportart mitzugestalten", meint Trainerin Jana Wagner, die mit ihrer Kreativität und Leidenschaft für
Synchron brennt. Etwas Aufregung war vor dem Auftritt der Chemnitzerinnen auch dabei, denn es standen die nationalen und internationalen Top-Player des
Synchroneiskunstlaufens an der Bande. Mit mehr Eiszeiten in Sachsen kann das Potenzial noch besser ausgeschöpft werden, man hofft auf neue Interessierte
für Synchron in der Region.
"Dass sich unsere Teams vorstellen und ihre Programme mit dem neuen Wertungssystem ausprobieren konnten, war ein riesengroßer Schritt nach vorne. Dieser
Meilenstein wird enorm zur Weiterentwicklung dieser Sportart beitragen", berichtet Tatjana Wagner, die Synchron-Verantwortliche der DEU. Die Wertungskriterien
stellen die Schwerpunkte der Sportart heraus und zeigen auf, welche Eigenschaften Sportlerinnen für Synchro9 brauchen. "Die Athletinnen müssen
Allrounderinnen sein, die extrem gute eisläuferische Fähigkeiten und einen starken Ausdruck mitbringen." Der Fokus der Wertung liegt auf Schnelligkeit,
Choreographie, Performance und natürlich Synchronität. Das Wertungssystem mit der maximalen Gesamtpunktzahl von 100 wie auch das Wettbewerbsformat
von Synchro9 unterscheiden sich von den übrigen Eiskunstlauf-Disziplinen.
Die DEU-Synchron-Experten konnten von dem Wochenende viele wertvolle Erkenntnisse mitnehmen. "Synchro9 ist eine neue Disziplin des
Synchroneiskunstlaufens, bei der wir neue Wege gehen müssen. Wir brauchen sehr starke Trainerteams und eine ausreichende Förderung, damit eine
erfolgreiche Planung der Zukunft erfolgen kann", sagt die Geschäftsführerin. Berlin ist in Deutschland der Standort für Synchroneiskunstlaufen, das Sportforum
Trainingsort des 30-fachen Deutschen Meisters Team Berlin 1, zuletzt zweimal WM-Siebter und eines der besten Synchro16-Teams der Welt. Auch bei der
Etablierung nationaler Synchro9-Teams wird der DEU-Bundesstützpunkt Berlin in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen.
Weltmeisterin Minerva Hase über Synchro9: "Je mehr Eiskunstlauf, desto besser"
"Synchro9 wird ein sehr interessantes Projekt, das wir als Verband mit größtem Engagement angehen und hoffentlich mit den entsprechenden Fördermitteln
unterstützen können. Wir wollen gerade in Berlin auf die bisherigen Erfolge im Synchroneiskunstlaufen aufbauen, das vorhandene Potenzial nutzen und mit
Synchro9 als fünfte olympische Eiskunstlauf-Disziplin international sichtbar werden", meint DEU-Sportdirektor Jens ter Laak. "Wir werden in den nächsten vier
Jahren bis 2030 sicher anders aufgestellt sein: Synchro9 kann auch für Einzelläuferinnen attraktiv werden, das ist eine neue Motivation und diese Synergie-
Effekte wollen wir nutzen." Synchro9 ist für den Spitzenverband und die Vereinsentwicklung eine neue Möglichkeit, sich im Wettkampfsport zu präsentieren. Zur
Entwicklung der Disziplin ist der Aufbau von Strukturen an den DEU-Bundesstützpunkten geplant. "Ich sehe großes Potenzial für uns als Verband und die
Sportart in Deutschland. Als Mannschaftssport zieht es eine hohe Zahl an Zuschauer*innen an, somit erreichen wir durch das zusätzliche Angebot ein größeres
Publikum und eine breitere Öffentlichkeit", so Jens ter Laak.
Die Erweiterung des Kanons an olympischen Eiskunstlauf-Disziplinen begrüßt auch die Berliner Paarlauf-Weltmeisterin Minerva Hase. "Je mehr Eiskunstlauf,
desto besser", scherzt die 27-Jährige bei der Pressekonferenz. "Synchroneiskunstlaufen hat in den letzten Jahren viel an Popularität dazugewonnen und
Synchro9 ist ein schönes neues Konzept, mit dem die Sportart olympisch werden konnte. Ich bin sehr gespannt, was in den nächsten vier Jahren entstehen wird.
Wir haben beim WM-Schaulaufen in Prag einen Vorgeschmack bekommen. Das war ziemlich beeindruckend, was die Mädels aufs Eis gebracht haben. Je mehr
Präsenz Eiskunstlaufen im TV und in den Medien hat, desto besser. Von daher freue ich mich über die neue Disziplin."
Die erste Synchro9-Saison beginnt mit vier international anerkannten Wettbewerben in Irvine (USA; 7./8. November 2026), Vantaa (Finnland; 28./29. November
2026), Rouen (Frankreich; 29./30. Januar 2027) und Budapest (Ungarn; 20./21. Februar 2027). Saison-Höhepunkt werden die großen Synchron-
Weltmeisterschaften 2027 in Nottingham (Großbritannien; 27. März bis 4. April 2027) mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen. Dort werden über eine Woche lang die
Welttitelkämpfe für die Disziplinen Synchro 12-16 und Synchro9 jeweils für Junior- und Senior-Teams stattfinden. Ein wichtiges Zwischenziel für die Junioren sind
die Winter Youth Olympic Games 2028 in den italienischen Alpen, wo Synchro9 auf kleinerer Bühne seine olympische Premiere feiert.
DEU-Paare Hase/Volodin und Hocke / Kunkel enthüllen neue Programme
(DEU, 05.09.2026) Die beiden deutschen Weltklasse-Paare Minerva Hase / Nikita Volodin und Annika Hocke / Robert Kunkel haben am Donnerstag
im Rahmen des Pressetermins der Deutschen Eislauf-Union (DEU) am Sportforum Berlin, Bundesstützpunkt und Trainingsort der Duos, erstmals
öffentlich einen Einblick in ihre neuen Programme für die kommende Saison gegeben. Hase/Volodin verbinden in ihrem neuen Kurzprogramm die
Geschichte Berlins mit Techno-Beats, Hocke/Kunkel setzen ihre Entertainment-Show auf dem Eis fort.
Im Beisein nationaler und regionaler Medien haben die beiden DEU-Top-Paare Minerva Hase / Nikita Volodin und Annika Hocke / Robert Kunkel an ihrer
Trainingsstätte in Berlin, erstmals Teile ihrer neuen Programme der Öffentlichkeit präsentiert. Während ihre Kür noch im Aufbau ist, zeigten die Weltmeister
Hase / Volodin ihr neues Kurzprogramm, das unter die Haut geht. Das Paar erzählt darin die Geschichte Berlins, ihrer Heimatstadt, unterlegt mit Techno-Vibes
des Songs „1989“ von dem Elektronik-DJ Laake. Ein ganz neuer Stil, der berührt und eine tiefere Bedeutung hat. „Wir erzählen in unserem Kurzprogramm die
Story Berlins, wir greifen das Thema des Mauerfalls auf, die Seiten Ost und West und die Wiedervereinigung am Ende“, sagt Minerva Hase. Die Kostüme
werden inspiriert von der Mauer einen Graffti-Look haben. Choreographiert hat das Kurzprogramm ihr langjähriges Choreographen-Team Mark Pillay und Paul
Boll.
Die Olympia-Medaillengewinner steigen nach ihren großen Erfolgen in der Olympiasaison in diesem Jahr etwas später in die Saison ein. Vor ihren beiden
Grand-Prix-Starts bei Skate America in Everett (USA; 13. bis 15. November 2026) und der NHK Trophy in Tokio (Japan; 27. bis 29. November 2026) ist
eventuell ein Challenger-Wettkampf zur Vorbereitung geplant. Ihr großer Traum sind die Olympischen Winterspiele 2030 in Lyon (Frankreich), auf dem Weg
dahin gilt es die Kräfte richtig einzuteilen.
„Wir haben uns vorgenommen, es diese Saison etwas ruhiger angehen zu lassen und mehr auf unsere Gesundheit und unseren Geist zu hören“, erklärt
Minerva Hase. „Wir haben uns keine konkreten Ziele gesetzt, aber wollen natürlich alle Höhepunkte laufen und dafür topfit sein.“ Nikita Volodin kündigt an,
dass geplant sei, als höhere technische Schwierigkeit den Dreifach-Wurfflip ins Programm aufzunehmen und sie verstärkt an der Präsentation und den
Skating Skills arbeiten.
„The Show must go on“
Den perfekt passenden Titel für die Fortsetzung ihrer Intention, das Publikum mit unterhaltsamen und spektakulären Programmen zu begeistern, haben die
Olympia-Zehnten Annika Hocke / Robert Kunkel gefunden. Bei Olympia, EM und WM 2026 wurden die Berliner mit Standing Ovations gefeiert. Ihre neue Kür
zu einem Queens Medley, choreographiert von Luca Lanotte, enthält den Song „The show must go on“, den das Paar mitreißend umsetzen wird. Besonders
die neuen Elemente in der Paarlauf-Kür, Choreo-Pirouette und Choreo-Hebung, sehen sehr vielversprechend aus. „Wir wollten nach den Erfahrungen aus der
letzten Saison, wieder etwas Unterhaltsames für die großen Arenen machen, so dass das Publikum mitgehen kann. Wir sind sehr happy. Gerade mit den
neuen Choreo-Elementen kann man die Inhalte noch besser auf die Musik anpassen“, erzählt Robert Kunkel.
Die WM-Siebten wurden aufgrund einer Trainingsverletzung von Annika Hocke am Syndesmoseband in der Saisonvorbereitung zurückgeworfen, sind aber
nun auf dem Weg zurück. „Es war wichtig, dass die Verletzung gut auskuriert wird, weil ich alles auf dem rechten Fuß lande“, sagt die 26-Jährige, die sich freut
wieder im Trainingsprozess zu sein. Im jazzigen Kurzprogramm „Black & Gold“ will Choreograph Joti Polizoakis, das Paar in der nacholympischen Saison
herausfordern, etwas Neues auszuprobieren. „Bis jetzt haben wir ganz viel Spaß mit dem Programm und hoffen, dass es dem Publikum gefällt,“ so die
Paarläuferin.
Geplant ist für Hocke / Kunkel der Saisonstart bei der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf (24. bis 26. September 2026) und danach die Grand Prix in Frankreich
(23. bis 25. Oktober 2026) und Finnland (20. bis 22. November 2026), vorbehaltlich des Verlaufs der kommenden Trainingswochen. Als weitere Highlights der
Saison warten die Deutschen Meisterschaften in Krefeld (18./19. Dezember 2026), die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz) und
die Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland). Womöglich gehen Hocke / Kunkel auch beim internationalen Wettbewerb Skate Berlin (8. bis 13. Februar
2027) in ihrer Heimatstadt an den Start. Das dritte, neue junge Paar am Bundesstützpunkt bilden die amtierende Deutsche Meisterin Julia Grabowski und der
erfahrene Paarläufer Lukas Gneiding. Damit ist Berlin Deutschlands Paarlauf-Hotspot.
DEU veranstaltet Deutsche Meisterschaften im Eiskunstlaufen mit Christmas-Gala in Krefeld
(DEU, 06.08.2026) Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) wird die kommenden Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen am 18./19. Dezember 2026 in
der YAYLA ARENA in Krefeld veranstalten. Mit der abschließenden DEU-Christmas-Gala am Samstagabend mit nationalen und internationalen Stars
wird die Meisterschaft zu einem Highlight für alle Sport- und Eiskunstlauffans der Region und darüber hinaus. Am Start sind auch die Paarlauf-
Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin.
Nach 53 Jahren werden die Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen wieder in Krefeld stattfinden, die 128. Ausgabe der Titelkämpfe wird ein besonderes
Ereignis für die Zuschauer*innen. Nach den Kurzprogrammen und Küren der besten deutschen Eiskunstläufer*innen im Kampf um die deutschen Meistertitel
wartet als Highlight der Veranstaltung die glitzernde DEU-Christmas-Gala. Zum Schaulaufen am Samstagabend werden nationale und internationale Stars der
Eiskunstlauf-Szene erwartet. Im Rahmen der Gala gibt es zudem eine Präsentation der neuen Synchroneiskunstlauf-Disziplin "Synchro9", die bei den
Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals olympisch wird.
Sportlich wird es spannend: Für die Athlet*innen sind die nationalen Titelkämpfe in Krefeld die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Eiskunstlauf-
Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz; 25. bis 31. Januar 2027). Die DM-Titel werden in den fünf Meisterklasse-Wettbewerben Damen, Herren,
Paarlaufen, Eistanzen und Synchroneiskunstlaufen (Disziplin Synchro 12-16) vergeben. Die Kurzprogramme finden am Freitagabend (18. Dezember) statt, die
Medaillenentscheidungen fallen in der Kür am Samstagmittag (19. Dezember). Die Teilnehmerfelder der Meisterklasse werden durch die besten Junior*innen des
Landes bereichert. Am Samstagabend sind die neuen Deutschen Meister*innen dann zusammen mit internationalen Eiskunstlauf-Stars in der DEU-Christmas-
Gala zu bewundern.
Neues attraktives Meisterschafts-Konzept am Eissportstandort Krefeld
Das DM-Weihnachtsevent wird in Zusammenarbeit mit der Seidenweberhaus GmbH, dem Betreiber der Multifunktionsarena, durchgeführt und soll durch seine
Strahlkraft die lokalen Eislaufvereine stärken. Der Eiskunstlauf-Nachwuchs der Region NRW kann die deutschen Paarlauf-Stars Minerva Hase/Nikita Volodin und
Annika Hocke/Robert Kunkel hautnah im Training und Wettkampf erleben. "Wir möchten den Zuschauer*innen und Fans mit den Deutschen Meisterschaften und
der Christmas-Gala ein schönes und attraktives Event bieten", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner. "Mit dem neuen Konzept der integrierten Christmas-
Gala mit internationalen Weltklasse-Eiskunstläufer*innen heben wir die Präsentation unserer nationalen Meisterschaft auf ein neues Level."
Die YAYLA ARENA in Krefeld, Heimspiel-Stätte des Erstliga-Eishockeyteams Krefeld Pinguine, ist der perfekte Veranstaltungsort für die Titelkämpfe. „Die
Austragung der Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen in Krefeld ist ein besonderer Meilenstein für unsere Stadt und ein starkes Zeichen für den
Eissportstandort Krefeld. Wir sind stolz, Gastgeber dieser hochkarätigen Veranstaltung zu sein und freuen uns darauf, die besten Eiskunstläuferinnen und
Eiskunstläufer Deutschlands sowie zahlreiche Gäste in der YAYLA ARENA willkommen zu heißen", sagt Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus
GmbH. Das erfahrene Veranstaltungsteam will die Titelkämpfe gemeinsam mit der DEU an dieser einzigartigen Event Location zu einem unvergesslichen
Erlebnis machen. Der Ticketverkauf für die Deutschen Meisterschaften startet im Laufe des Septembers.
Die Deutschen Nachwuchs- und Juniorenmeisterschaften im Einzellaufen, Paarlaufen und Eistanzen werden von 10. bis 13. Dezember 2026 in Dortmund
stattfinden. Die Deutschen Meisterschaften im Synchroneiskunstlaufen für Advanced Novice und Junioren sowie Synchro9 Junioren und Senioren werden im
Rahmen des DresdenCup (21. bis 24. Januar 2027) ausgetragen.
Synchroneiskunstlaufen feiert bei Winterspielen 2030 Olympia-Premiere
(DEU, 08.07.2026) Der Traum wird wahr! Synchroneiskunstlaufen wird bei den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals olympisch. Das
Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Disziplin mit dem neuen Format “Synchro 9” in das Olympische Programm aufgenommen, wie die
International Skating Union (ISU) am Dienstag mitteilte. Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) visiert eine Olympia-Teilnahme in vier Jahren an.
Die brandneue Synchroneiskunstlauf-Disziplin "Synchro9" wird Teil des Wettkampf-Programms der Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich sein. "Dass
Synchroneiskunstlaufen mit der Disziplin Synchro9 olympisch wird, ist eine weitreichende Entscheidung für unsere Sportart. Wir kommen mit einer neuen
Team-Disziplin in das olympische Programm. Damit geht der Traum vieler Synchronläuferinnen in Erfüllung und wir wollen uns als eine der stärksten
Synchron-Nationen für diese Olympia-Premiere qualifizieren", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner, bei der Deutschen Eislauf-Union für
Synchroneiskunstlaufen verantwortlich. Unter anderem durch die Aufnahme der Eiskunstlauf-Team-Disziplin Synchro9 sollen die Olympischen Winterspiele
2030 zu den ersten Winterspielen mit geschlechtergerechter Teilnehmer- und Wettbewerbsanzahl werden, wie das IOC mitteilte.
Bei der neu entwickelten Disziplin "Synchro9", die vom Weltverband ISU jung, modern, TV- und zuschauerfreundlich konzipiert wird, umfassen die Synchron-
Teams statt bisher 16 Läufer*innen nur 9 (ausschließlich weibliche) Sportlerinnen. Synchron beinhaltet Elemente aller Eiskunstlauf-Disziplinen Einzellaufen,
Paarlaufen und Eistanzen und das mit der Herausforderung, diese als Team synchron auszuführen. In welche Richtung "Synchro9" technisch genau gehen
wird, zeigt die kommende Saison 2026/2027. Dann wird die neue Disziplin, die bei der Synchron-WM 2026 in Salzburg von drei Demo-Teams aus Finnland,
USA und Kanada vorgestellt wurde, zunächst ihre internationale Wettkampf-Premiere feiern. Die ISU richtet 2027 eine große Weltmeisterschaft für Synchro 9
und Synchro 12-16 in Nottingham (Großbritannien; 26. März bis 4. April 2027) aus.
Die Deutsche Eislauf-Union befasst sich als viertbeste Nation der vergangenen SYS-Weltmeisterschaften (Synchro 16) bereits frühzeitig mit der neuen
Synchron-Disziplin, um sich mit gut ausgebildeten Synchro9-Teams für die olympischen Wettbewerbe qualifizieren zu können. Die DEU wird mit dem
Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Bundeskanzleramt im Rahmen der Strukturgespräche die Fördermöglichkeiten für die neue olympische
Disziplin Synchroneiskunstlaufen verhandeln, um den Leistungssport Synchron zielführend zu entwickeln. Auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen
2030 warten als wichtige Zwischenetappen die Olympischen Jugend-Winterspiele 2028 in Dolomiti Valtellina (Italien), wo das Format Synchro9 für den Anfang
im kleineren Rahmen olympisch wird, und die Multi-WM 2028 der ISU-Eissportarten Eiskunstlaufen, Synchron, Eisschnelllauf und Short Track in Peking
(China). Durch die neuen olympischen Perspektiven gewinnt Synchroneiskunstlaufen an Attraktivität, auch für gut ausgebildete Eiskunstläuferinnen der
anderen Disziplinen.
Sieben Grand-Prix-Startplätze für DEU-Team in der neuen Saison
(DEU, 16.06.2026) Die International Skating Union (ISU) hat am Dienstag die Startplätze für die Grand-Prix-Serie der Saison 2026/2027 bekannt gegeben. Für
das DEU-Nationalteam um die Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin gibt es insgesamt sieben Startplätze in der höchsten internationalen
Wettbewerbsserie im Eiskunstlaufen.
Die Weltmeister im Paarlaufen Minerva Hase/Nikita Volodin, die ihre Karriere bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich fortsetzen wollen,
werden beim Grand Prix Skate America in Everett (USA; 13. bis 15. November 2026) und beim letzten Grand Prix, der NHK Trophy in Tokio (Japan; 27. bis 29.
November 2026) an den Start gehen. Die Olympia-Dritten aus Berlin wollen sich erneut für das Grand-Prix-Finale in Chongqing (China; 10. bis 13. Dezember
2026) qualifizieren, der internationale Höhepunkt der ersten Saisonhälfte.
Die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel erhielten ebenfalls zwei Grand-Prix-Startplätze. Die WM-Siebten werden beim ersten Grand
Prix de France in Angers (Frankreich; 23. bis 25. Oktober 2026) und bei der Finlandia Trophy in Helsinki (Finnland; 20. bis 22. November 2026) laufen.
Grand-Prix-Premiere für Genrikh Gartung
Für den Grand Prix in Finnland bekam auch WM-Finalist Genrikh Gartung den Zuschlag. Der 19-Jährige wird somit in der kommenden Saison seine Premiere
in der höchsten internationalen Wettbewerbsserie feiern. Zwei neue Programme hat der Vierfach-Springer bereits einstudiert. An die Olympia-Teilnehmer im
Eistanzen Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin Steffan gingen Startplätze beim Grand Prix de France und beim Grand Prix Skate America.
In der Grand-Prix-Serie, vergleichbar mit dem Weltcup anderer Wintersportarten, misst sich die internationale Eiskunstlauf-Elite in der ersten Saisonhälfte. Pro
Disziplin qualifizieren sich jeweils die sechs besten Läufer*innen/Paare für das Grand-Prix-Finale 2026, das erste große Highlight der Eiskunstlauf-Saison. In
der zweiten Hälfte der Saison stehen dann die internationalen Meisterschaften an: Die Eiskunstlauf-EM 2027 in Lausanne (Schweiz; 27. bis 31. Januar 2027)
und die Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland; 16. bis 21. März 2027).
Mehr zur ISU Grand-Prix-Serie 2026/2027.
Paarlauf-Stars Hase/Volodin setzen Karriere bis Olympia 2030 fort
(DEU, 22.05.2026) Die Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase/Nikita Volodin werden ihre Eiskunstlauf-Karriere fortsetzen. Dies teilten die beiden 26-
Jährigen der Deutschen Eislauf-Union (DEU) mit. Nach dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille in Mailand und dem WM-Titel in Prag hielt sich
das Paar aus Berlin eine Fortsetzung seiner Erfolgsgeschichte zunächst offen. Jetzt steht fest: Mit bewährtem Trainerteam und motiviert für Neues
visieren die Europameister von 2025 das Ziel Olympische Winterspiele 2030 in Frankreich an.
Die Popularität der Sportart Eiskunstlaufen ist in der Olympiasaison stark angestiegen, höchste TV-Einschaltquoten, Weltstars, ausverkaufte Arenen und eine
gigantische WM-Event-Presentation tragen dazu bei, dass sich immer mehr Fans für die Künste auf dem Eis begeistern. Dass Beliebtheit und Interesse der
Sportart in Deutschland steigen, ist besonders Minerva Hase und Nikita Volodin zu verdanken. Mit ihren Erfolgen in den vergangenen drei Jahren zieht das
Weltmeister-Paar immer mehr Aufmerksamkeit auf sich. Weltmeister, Europameister, Olympia-Bronze, zwei weitere WM-Medaillen, ein EM-Vize-Titel und zwei
Siege im Grand-Prix-Finale – so die bisherige, beeindruckende Bilanz.
Diese Erfolgsgeschichte soll mindestens einen Olympiazyklus weitergehen. "Wir haben uns für die Fortsetzung unserer Karriere entschieden, weil wir beide
denken, dass wir unser Potential als Paar noch nicht ausgeschöpft haben und uns noch weiterentwickeln können. Wir planen die vier Jahre bis zu den
Olympischen Spielen 2030 zu laufen. Das Ziel ist es, weiter mit den besten Paaren mithalten zu können", sagt Minerva Hase. Viel hat das Paar schon erreicht,
aber noch nicht alles. Dass die Olympiamedaille von Mailand bronzefarben schimmert, ist für Nikita Volodin Motivation genug. "Ich glaube, wir haben unser
Bestes noch nicht gezeigt – sowohl läuferisch als auch in Bezug auf die Elemente und Präsentation. Und die Begeisterung der deutschen Fans für den
Eiskunstlauf, die in den letzten Jahren gewachsen ist, gibt uns natürlich viel Kraft", sagt der 26-Jährige.
Minerva Hase und Nikita Volodin können auch in Zukunft auf ihr bewährtes Trainerteam setzen. "Wir haben ein breites Team, das hinter uns steht", freut sich
Minerva Hase. Head Coach ist weiter Paarlauf-Experte Dmitry Savin, der das Training des Paares am DEU-Bundesstützpunkt Berlin aus der Ferne lenken und
Hase/Volodin bei den Wettbewerben betreuen wird. Das tägliche Training vor Ort in ihrer Heimat Berlin wird weiterhin der erfahrene Knut Schubert
durchführen, der in dieser Saison auch bei den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften an der Seite des Paares war. Bestandteil des Betreuerteams
bleiben ebenso Sidnei Brandao als Tanz-, Choreo- und Balletttrainer und Marten Reich als Athletiktrainer. Im Sommer ist geplant, mit Joti Polizoakis an den
Skating Skills zu arbeiten und sich hier zu verbessern.
Neue Elemente und neuer Style für die Saison 2026/2027
Die Regeländerungen der International Skating Union (ISU) im Paarlaufen für die nächste Saison bieten neue Möglichkeiten. Neue vorgeschriebene Elemente
in der Paarlauf-Kür sind eine Choreo-Hebung und eine Choreo-Pirouette. "Wir wollen neue Ideen und Hebungen ausprobieren und offen für Neues sein",
verrät Minerva Hase. Auch ihr Coach Dmitry Savin spricht im Interview mit der DEU von neuen Impulsen: "Ich möchte, dass sich Minerva und Nikita in Zukunft
choreographisch weiterentwickeln. Ich will einen neuen und anderen Style sehen, wir werden etwas Neues ausprobieren und sehen, wie es funktioniert."
Nach der ereignisreichen Olympiasaison wollen Minerva Hase/Nikita Volodin in die kommende nacholympische Saison 2026/2027 etwas später einsteigen – in
Richtung der Grand-Prix-Serie, gegebenenfalls mit einem Challenger-Wettkampf zuvor. Ziel in der ersten Saisonhälfte ist die Qualifikation für das Grand-Prix-
Finale 2026 in Chongqing (China; 10. bis 13. Dezember) und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im Dezember. In der zweiten Saisonhälfte sind
die Highlights die Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz; 25. bis 31. Januar 2027) und die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2027 in
Tampere (Finnland; 15. bis 21. März 2027), wo sie als Titelverteidiger antreten. Die Fans dürfen sich also auf weitere Auftritte des deutschen Traumpaares auf
dem Eis freuen.
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Eissportzentrum Oberstdorf -
Saisonstart der Nationalmannschaft: Die
Nebelhorn Trophy 2026 im Livestream
(DEU, 22.09.2026) Ein Teil der deutschen Eiskunstlauf-
Nationalmannschaft startet diese Woche bei der Nebelhorn Trophy in
Oberstdorf (24. bis 26. September 2026) vor heimischer Kulisse in die
neue Saison 2026/27. Die EM-Finalisten Genrikh Gartung und Charise
Matthaei/Max Liebers führen das deutsche Team an und treten gegen
Weltklasse-Konkurrenz an. Alle Wettbewerbe werden im Livestream
auf Sporteurope.TV übertragen. Bei BR24 zu sehen in der ARD-
Mediathek gibt es zudem die Wettkämpfe der Männer und Paare im
Stream zu sehen, kommentiert von Eiskunstlauf-Experte Daniel Weiss.
Es ist soweit! Die Saison der Eiskunstlauf-Elite startet diesen Donnerstag
mit der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf. Aus dem DEU-Team vertreten bei
den Männern Genrikh Gartung, Nikita Starostin und Luca Fünfer die
deutschen Farben, bei den Frauen Valentina Andrianova. Im Eistanzen
bestreiten Charise Matthaei/Max Liebers und Karla Maria Karl/Kai
Hoferichter ihren ersten Wettkampf der Saison. Die Zuschauer*innen dürfen
sich auf neu einstudierte Programme mit neuen Musiken, Choreographien
und Kostümen freuen. Mit der Nebelhorn Trophy beginnt für die deutschen
Eiskunstläufer*innen zugleich der interne Qualifikationszeitraum für die
Eiskunstlauf-EM in Lausanne (Schweiz; 25. bis 31. Januar 2027) und die
Weltmeisterschaften in Tampere (Finnland; 15. bis 21. März 2027).
Die renommierte Nebelhorn Trophy ist Teil der Challenger-Serie des
Weltverbandes ISU, der zweithöchsten internationalen Wettbewerbsserie
im Eiskunstlaufen, und jedes Jahr Anziehungspunkt für Top-Läufer*innen
aus der ganzen Welt. Zu den internationalen Favoriten dieses Jahr zählen
etwa der EM-Medaillengewinner Aleksandr Selevko aus Estland oder Lia
Pereira/Trennt Michaud, die WM-Dritten im Paarlaufen aus Kanada.
Krönender Abschluss der dreitägigen Nebelhorn Trophy ist die Schaulauf-
Gala am Samstagabend.
Zeitplan der Nebelhorn Trophy 2026
Donnerstag (24.09.2026)
14:00 - 16:00 Uhr: Männer – Kurzprogramm
17:30 - 19:11 Uhr: Paarlaufen – Kurzprogramm
20:00 - 21:18 Uhr: Frauen – Kurzprogramm
Freitag (25.09.2026)
14:00 - 16:19 Uhr: Männer – Kür
18:30 - 20:23 Uhr: Eistanzen – Rhythmustanz
20:45 - 22:40 Uhr: Paarlaufen – Kür
Samstag (26.09.2026)
11:30 - 13:01 Uhr: Frauen – Kür
13:45 - 15:53 Uhr: Eistanzen – Kür
20:00 - 22:00 Uhr: Schaulaufen
Livestream auf Sporteurope.TV und BR24/ARD-Mediathek
Alle Wettbewerbe der Nebelhorn Trophy 2026 werden im Livestream auf
Sporteurope.TV übertragen. Bei BR24Sport gibt es zudem am Donnerstag
und Freitag (24./25. September) einen Livestream der Männer- und
Paarlauf-Wettbewerbe, zu sehen in der ARD-Mediathek, im Web, in der
BR24App und im HbbTV des BR-Fernsehen direkt über den gelben Knopf
auf der Fernbedienung (Yellow Button). Eiskunstlauf-Experte Daniel Weiss
kommentiert die BR-Übertragung (zu den BR24-Livestreams:
Kurzprogramm Männer | Kurzprogramm Paarlaufen | Kür Männer | Kür
Paarlaufen).
Tickets im DEU-Ticket-Onlineshop und Eissportzentrum
Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 sind online im DEU-Ticket-Shop
unter www.eislauf-union.de/de/tickets erhältlich. All-Event-Tickets sind
ausschließlich online verfügbar. In Oberstdorf vor Ort können Tickets an der
Stadionkasse im Eissportzentrum sowie an der Tourist-Info des Oberstdorf
Haus erworben werden.
Weitere Informationen zur Nebelhorn Trophy 2026 finden Sie auf der Event-
Seite.
Heim-Vorteil für Genrikh Gartung bei
Nebelhorn-Trophy-Debüt
(DEU, 18.09.2026) Bei der diesjährigen Nebelhorn Trophy im
Eissportzentrum Oberstdorf (24. bis 26. September 2026) wird der
junge Deutsche Meister Genrikh Gartung vom EC Oberstdorf nicht
mehr länger als Zuschauer das Spektakel auf dem Eis verfolgen,
sondern endlich selbst an dem renommierten internationalen
Wettbewerb teilnehmen. Der 18 Jahre alte Vierfachspringer geht an
seinem Heimat- und Trainingsort mit Heim-Vorteil in den Wettkampf
und kann sich Chancen auf eine vordere Platzierung ausrechnen.
Seine neue Trainingskollegin Valentina Andrianova vertritt die
deutschen Farben erstmals in der Frauen-Konkurrenz.
Die Vorbereitung auf den Heim-Challenger-Wettbewerb läuft auf
Hochtouren, Genrikh Gartung hat zwei neue Programme einstudiert und
fühlt sich bereit für den Saisonstart zu Hause bei der Nebelhorn Trophy.
"Ich möchte möglichst saubere Elemente zeigen und mich dem Publikum in
einem neuen Stil präsentieren. Ich freue mich darauf, alles zu zeigen,
woran wir den ganzen Sommer gearbeitet haben", sagt der 18-Jährige, der
bei seinen ersten Europa- und Weltmeisterschaften 2026 jeweils das Finale
erreichen konnte. "Ich denke, es ist ein großer Vorteil, den ersten
Wettbewerb in Oberstdorf zu laufen, weil ich das Eis hier sehr gut kenne
und jeden Tag darauf trainiere. Ich hoffe, dass mir das helfen wird." Eine
bestimmte Platzierung visiert der Vierfachspringer nicht an: "Am wichtigsten
ist mir, dass ich mit meiner Leistung zufrieden bin und auch meine Trainer
stolz auf mich sind."
Sein Trainerteam, Ria Schiffner und Niko Ulanovsky, rechnet sich für das
Nebelhorn-Trophy-Debüt seines Schützlings in dem internationalen
Weltklasse-Feld einen Rang in den Top Fünf aus. Die Männer-Konkurrenz
führen der EM-Medaillengewinner Aleksandr Selevko aus Estland und der
US-Amerikaner Jimmy Ma, Dritter der Vier-Kontinente-Meisterschaft 2025,
an. "Genrikh ist sehr motiviert und gut drauf. Das große Ziel wäre, dass er
bei der Nebelhorn Trophy mit einer guten Punktzahl und einem guten
Ergebnis noch eine Chance auf einen zweiten Grand-Prix-Startplatz
bekommt", sagt seine Trainerin. Weitere Saisonziele sind die Teilnahme an
den Eiskunstlauf-Europa- und Weltmeisterschaften 2027.
Valentina Andrianova vom EC Oberstdorf gibt Einstand in der Frauen-
Konkurrenz
Neu unter den Schützlingen des Trainer-Teams ist Valentina Andrianova
vom EC Oberstdorf. Die 18-Jährige wurde im Vorjahr von einer Verletzung
ausgebremst und will sich nun in ihrer ersten Saison in der Seniorenklasse
zurückmelden. "Ich trainiere momentan intensiv und arbeite täglich an der
Verbesserung meiner technischen Elemente und den gesamten
Programmen", berichtet die Abiturientin. "Die Nebelhorn Trophy ist eine
gute Gelegenheit für mich, in die neue Saison zu starten und weiter
Erfahrung zu sammeln." Im Kurzprogramm plant sie eine Dreifach-Dreifach-
Kombination. Ihr Ziel für das Challenger-Debüt: "Ich möchte eine gute
Leistung zeigen und ein möglichst gutes Ergebnis erreichen." Die Vorfreude
ist groß: "Besonders schön ist, dass der Wettbewerb in Oberstdorf und
damit meiner Heimat Bayern stattfindet. Das macht diesen Wettkampf für
mich noch einmal besonders."
Letzten Sommer hatte Valentina Andrianova das erste Mal bei
Schiffner/Ulanovsky trainiert, diese gute Zusammenarbeit wird nun
kontinuierlich in Oberstdorf fortgesetzt. Ihr Coach Niko Ulanovsky berichtet:
"Wir haben mit Valentina den Dreifach-Lutz stabilisiert und an den Dreifach-
Dreifach-Kombinationen gearbeitet und die Programme dynamischer
gemacht." Das Trainerduo erhofft sich für den ersten Senioren-Challenger
zu Hause zwei gute und souveräne Auftritte. Die Deutsche Junioren-
Vizemeisterin von 2023 will in dieser Saison noch weit kommen. "Valentina
verfolgt das Ziel, nach einem guten Einstieg bei der Nebelhorn Trophy bei
einem weiteren Challenger-Wettbewerb starten zu können und die
Qualifikation für die Eiskunstlauf-EM in Lausanne zu schaffen", so Ria
Schiffner. Wo auch immer die Reise im Laufe der Saison hingehen wird, die
Nebelhorn Trophy ist ein erster wichtiger Schritt.
Annika Hocke/Robert Kunkel müssen Saisonstart verschieben
Weitere deutsche Teilnehmer*innen an der Nebelhorn Trophy sind bei den
Männern der mehrmalige deutsche EM- und WM-Teilnehmer Nikita
Starostin (ERC Westfalen Kunstlauf Dortmund), der sich im Bereich der
Vierfachsprünge gesteigert hat, und der in Oberstdorf trainierende
Deutsche Vizemeister von 2025 Luca Fünfer (EC Regensburg). Im
Eistanzen werden die EM-Finalisten Charise Matthaei/Max Liebers
(Chemnitzer EC) und die DM-Dritten Karla Maria Karl/Kai Hoferichter (SC
Berlin) ihre neuen Programme in einem hochklassigen Feld, mit den
britischen WM-Medaillengewinnern Lilah Fear/Lewis Gibson, präsentieren.
Die Berliner Paarläufer Annika Hocke/Robert Kunkel müssen ihren
Saisonstart hingegen verschieben. Nach der Fußverletzung von Annika
Hocke konnten die Olympia-Zehnten den Trainingsrückstand nicht wie
erhofft aufholen und werden bei der Nebelhorn Trophy nicht an den Start
gehen. "Wir sind sehr traurig, dieses Jahr nicht bei der Nebelhorn Trophy
vor deutschem Publikum laufen zu können, wir hätten es uns sehr
gewünscht, schaffen es aber einfach nicht. Wir freuen uns jetzt schon auf
die Nebelhorn Trophy 2027 und hoffen, dass ganz viele Zuschauer zu den
Deutschen Meisterschaften im Dezember in Krefeld kommen und uns dort
unterstützen", sagt Annika Hocke. Der Paarlauf-Wettbewerb in Oberstdorf
bleibt dennoch unter anderen mit den WM-Dritten Lia Pereira/Trennt
Michaud aus Kanada weiter stark besetzt. Glanzvoller Abschluss der 58.
Nebelhorn Trophy wird auch dieses Jahr die Schaulauf-Gala am
Samstagabend (26. September).
Livestream
Alle Wettbewerbe der Nebelhorn Trophy 2026 werden im Livestream auf
Sporteurope.TV übertragen. Bei BR24Sport gibt es zudem am Donnerstag
und Freitag (24./25. September) einen Livestream der Männer- und
Paarlauf-Wettbewerbe, zu sehen in der ARD-Mediathek, im Web, in der App
und im HbbTV des BR-Fernsehen direkt über den gelben Knopf auf der
Fernbedienung (Yellow Button). Eiskunstlauf-Experte Daniel Weiss
kommentiert die BR-Übertragung.
Tickets
Tickets für die Nebelhorn Trophy 2026 sind online im DEU-Ticket-Shop
unter www.eislauf-union.de/de/tickets erhältlich. All-Event-Tickets sind
ausschließlich online verfügbar. In Oberstdorf vor Ort können Tickets an der
Stadionkasse im Eissportzentrum sowie an der Tourist-Info des Oberstdorf
Haus erworben werden.
Weitere Informationen zur Nebelhorn Trophy 2026 finden Sie auf der Event-
Seite.
Berlin wegweisend für Zukunft der neuen
olympischen Disziplin Synchro9
(DEU, 08.09.2026) Der DEU-Bundesstützpunkt Berlin stand am
vergangenen Wochenende ganz im Zeichen der neuen olympischen
Eiskunstlauf-Disziplin Synchro9. Aus der ganzen Welt kamen im
Rahmen des ISU-Development-Seminars mehr als 50 Trainer*innen
und Offizielle, um mit dem Weltverband, der International Skating
Union (ISU), Regelwerk und Bewertungssystem für das neue Format
Synchro9 weiter zu entwickeln. Die zwei deutschen Demo-Teams aus
Berlin und Chemnitz überzeugten mit ihren Programm-Präsentationen,
die DEU-Verantwortlichen sammelten wichtige Erkenntnisse für die
nächsten Schritte, um ein starkes Synchro9-Team für die Olympia-
Premiere 2030 in Frankreich aufzubauen.
Es war ein kleiner historischer Moment, als die beiden deutschen
Synchro9-Junior-Teams aus Berlin und Chemnitz am Samstag drei
verschiedene Programme vor der versammelten Synchron-Expertise
präsentierten. Hochrangige Vertreter der ISU und Weltmeister-Coaches
waren ins Sportforum Berlin gekommen, um beim ISU-Synchro9-
Development-Seminar die Weichen für die Zukunft der neuen olympischen
Disziplin zu stellen. Synchro9 wird bei den Olympischen Winterspielen 2030
in Frankreich erstmals ins olympische Programm aufgenommen. Ein großer
Schritt für die Sportart Synchroneiskunstlaufen, die sich in den
vergangenen Jahren mehr und mehr professionalisiert und an Beliebtheit
gewonnen hat.
"Der Sport erhält durch die olympische Bühne, die Aufmerksamkeit, die er
verdient", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner bei der
vorgeschalteten DEU-Pressekonferenz. Die Synchron-Expertin freut sich,
mit der Ausrichtung des ISU-Seminars in Berlin von Anfang an dabei zu
sein und sich als wichtige Synchron-Nation zu positionieren. Mit Synchro9 –
die Synchron-Teams bestehen nur mehr aus neun statt wie bisher 16
Läuferinnen – wird eine ganz neue Disziplin ins Leben gerufen, die für
Trainer*innen und Sportlerinnen eine große Herausforderung darstellt.
"Synchro9 lebt von Schnelligkeit und möglichst klaren Bildern auf dem Eis.
Enthalten sind Elemente aller Eiskunstlauf-Disziplinen und
synchronspezifische Elemente, die eine Gesamtkomposition ergeben."
Für das Synchro9-Programm der ersten Wettbewerbsrunde, ist als Thema
Street Dance für die nächsten beiden Saisons vorgegeben, was moderne
Tanz-Elemente erwarten lässt. Das Team Berlin Junior lief sein "Themed
Program" u.a. zum bekannten Song Dickes B der Berliner Dancehall-Band
Seeed. Das dynamische, temporeiche Programm entsprach genau dem,
was sich der Weltverband von der neuen Disziplin verspricht: Sie soll ein
junges Publikum ansprechen und TV- und zuschauerfreundlich sein.
Szenen-Applaus gab es für den Group Lift der Berlinerinnen. Auch das Free
Program zum Thema "Mirror" interpretierte das deutsche Team innovativ
auf dem Eis. Beide Programme choreographierte Gert Hofmann. "Ich bin
sehr stolz auf die Mädels, wie sie die Programme mit dem hohen Tempo
mehrmals nacheinander gezeigt haben", sagt die Trainerin Vanessa Henke-
Hahn. "Die Motivation im Team ist sehr hoch, wir sind stolz darauf, Teil von
etwas Neuem zu sein und ein bisschen Geschichte mit zu schreiben."
Starke Trainerteams bilden
Das Chemnitzer Junior-Team meisterte anschließend seinen Auftritt des
Beats per Minute-Programms, das für das Battle-Format vorgesehen ist,
und erhielt ebenfalls positives Feedback. “Als Demo-Team beim Synchro9-
Development-Seminar in Berlin dabei zu sein, war für uns eine großartige
Möglichkeit, gemeinsam mit allen Beteiligten die Zukunft dieser neuen
Sportart mitzugestalten", meint Trainerin Jana Wagner, die mit ihrer
Kreativität und Leidenschaft für Synchron brennt. Etwas Aufregung war vor
dem Auftritt der Chemnitzerinnen auch dabei, denn es standen die
nationalen und internationalen Top-Player des Synchroneiskunstlaufens an
der Bande. Mit mehr Eiszeiten in Sachsen kann das Potenzial noch besser
ausgeschöpft werden, man hofft auf neue Interessierte für Synchron in der
Region.
"Dass sich unsere Teams vorstellen und ihre Programme mit dem neuen
Wertungssystem ausprobieren konnten, war ein riesengroßer Schritt nach
vorne. Dieser Meilenstein wird enorm zur Weiterentwicklung dieser Sportart
beitragen", berichtet Tatjana Wagner, die Synchron-Verantwortliche der
DEU. Die Wertungskriterien stellen die Schwerpunkte der Sportart heraus
und zeigen auf, welche Eigenschaften Sportlerinnen für Synchro9
brauchen. "Die Athletinnen müssen Allrounderinnen sein, die extrem gute
eisläuferische Fähigkeiten und einen starken Ausdruck mitbringen." Der
Fokus der Wertung liegt auf Schnelligkeit, Choreographie, Performance und
natürlich Synchronität. Das Wertungssystem mit der maximalen
Gesamtpunktzahl von 100 wie auch das Wettbewerbsformat von Synchro9
unterscheiden sich von den übrigen Eiskunstlauf-Disziplinen.
Die DEU-Synchron-Experten konnten von dem Wochenende viele wertvolle
Erkenntnisse mitnehmen. "Synchro9 ist eine neue Disziplin des
Synchroneiskunstlaufens, bei der wir neue Wege gehen müssen. Wir
brauchen sehr starke Trainerteams und eine ausreichende Förderung,
damit eine erfolgreiche Planung der Zukunft erfolgen kann", sagt die
Geschäftsführerin. Berlin ist in Deutschland der Standort für
Synchroneiskunstlaufen, das Sportforum Trainingsort des 30-fachen
Deutschen Meisters Team Berlin 1, zuletzt zweimal WM-Siebter und eines
der besten Synchro16-Teams der Welt. Auch bei der Etablierung nationaler
Synchro9-Teams wird der DEU-Bundesstützpunkt Berlin in den
kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen.
Weltmeisterin Minerva Hase über Synchro9: "Je mehr Eiskunstlauf,
desto besser"
"Synchro9 wird ein sehr interessantes Projekt, das wir als Verband mit
größtem Engagement angehen und hoffentlich mit den entsprechenden
Fördermitteln unterstützen können. Wir wollen gerade in Berlin auf die
bisherigen Erfolge im Synchroneiskunstlaufen aufbauen, das vorhandene
Potenzial nutzen und mit Synchro9 als fünfte olympische Eiskunstlauf-
Disziplin international sichtbar werden", meint DEU-Sportdirektor Jens ter
Laak. "Wir werden in den nächsten vier Jahren bis 2030 sicher anders
aufgestellt sein: Synchro9 kann auch für Einzelläuferinnen attraktiv werden,
das ist eine neue Motivation und diese Synergie-Effekte wollen wir nutzen."
Synchro9 ist für den Spitzenverband und die Vereinsentwicklung eine neue
Möglichkeit, sich im Wettkampfsport zu präsentieren. Zur Entwicklung der
Disziplin ist der Aufbau von Strukturen an den DEU-Bundesstützpunkten
geplant. "Ich sehe großes Potenzial für uns als Verband und die Sportart in
Deutschland. Als Mannschaftssport zieht es eine hohe Zahl an
Zuschauer*innen an, somit erreichen wir durch das zusätzliche Angebot ein
größeres Publikum und eine breitere Öffentlichkeit", so Jens ter Laak.
Die Erweiterung des Kanons an olympischen Eiskunstlauf-Disziplinen
begrüßt auch die Berliner Paarlauf-Weltmeisterin Minerva Hase. "Je mehr
Eiskunstlauf, desto besser", scherzt die 27-Jährige bei der
Pressekonferenz. "Synchroneiskunstlaufen hat in den letzten Jahren viel an
Popularität dazugewonnen und Synchro9 ist ein schönes neues Konzept,
mit dem die Sportart olympisch werden konnte. Ich bin sehr gespannt, was
in den nächsten vier Jahren entstehen wird. Wir haben beim WM-
Schaulaufen in Prag einen Vorgeschmack bekommen. Das war ziemlich
beeindruckend, was die Mädels aufs Eis gebracht haben. Je mehr Präsenz
Eiskunstlaufen im TV und in den Medien hat, desto besser. Von daher freue
ich mich über die neue Disziplin."
Die erste Synchro9-Saison beginnt mit vier international anerkannten
Wettbewerben in Irvine (USA; 7./8. November 2026), Vantaa (Finnland;
28./29. November 2026), Rouen (Frankreich; 29./30. Januar 2027) und
Budapest (Ungarn; 20./21. Februar 2027). Saison-Höhepunkt werden die
großen Synchron-Weltmeisterschaften 2027 in Nottingham (Großbritannien;
27. März bis 4. April 2027) mit mehr als 1.000 Teilnehmer*innen. Dort
werden über eine Woche lang die Welttitelkämpfe für die Disziplinen
Synchro 12-16 und Synchro9 jeweils für Junior- und Senior-Teams
stattfinden. Ein wichtiges Zwischenziel für die Junioren sind die Winter
Youth Olympic Games 2028 in den italienischen Alpen, wo Synchro9 auf
kleinerer Bühne seine olympische Premiere feiert.
DEU-Paare Hase/Volodin und Hocke / Kunkel
enthüllen neue Programme
(DEU, 05.09.2026) Die beiden deutschen Weltklasse-Paare Minerva
Hase / Nikita Volodin und Annika Hocke / Robert Kunkel haben am
Donnerstag im Rahmen des Pressetermins der Deutschen Eislauf-
Union (DEU) am Sportforum Berlin, Bundesstützpunkt und
Trainingsort der Duos, erstmals öffentlich einen Einblick in ihre
neuen Programme für die kommende Saison gegeben. Hase/Volodin
verbinden in ihrem neuen Kurzprogramm die Geschichte Berlins mit
Techno-Beats, Hocke/Kunkel setzen ihre Entertainment-Show auf
dem Eis fort.
Im Beisein nationaler und regionaler Medien haben die beiden DEU-Top-
Paare Minerva Hase / Nikita Volodin und Annika Hocke / Robert Kunkel an
ihrer Trainingsstätte in Berlin, erstmals Teile ihrer neuen Programme der
Öffentlichkeit präsentiert. Während ihre Kür noch im Aufbau ist, zeigten
die Weltmeister Hase / Volodin ihr neues Kurzprogramm, das unter die
Haut geht. Das Paar erzählt darin die Geschichte Berlins, ihrer
Heimatstadt, unterlegt mit Techno-Vibes des Songs „1989“ von dem
Elektronik-DJ Laake. Ein ganz neuer Stil, der berührt und eine tiefere
Bedeutung hat. „Wir erzählen in unserem Kurzprogramm die Story
Berlins, wir greifen das Thema des Mauerfalls auf, die Seiten Ost und
West und die Wiedervereinigung am Ende“, sagt Minerva Hase. Die
Kostüme werden inspiriert von der Mauer einen Graffti-Look haben.
Choreographiert hat das Kurzprogramm ihr langjähriges Choreographen-
Team Mark Pillay und Paul Boll.
Die Olympia-Medaillengewinner steigen nach ihren großen Erfolgen in der
Olympiasaison in diesem Jahr etwas später in die Saison ein. Vor ihren
beiden Grand-Prix-Starts bei Skate America in Everett (USA; 13. bis 15.
November 2026) und der NHK Trophy in Tokio (Japan; 27. bis 29.
November 2026) ist eventuell ein Challenger-Wettkampf zur Vorbereitung
geplant. Ihr großer Traum sind die Olympischen Winterspiele 2030 in Lyon
(Frankreich), auf dem Weg dahin gilt es die Kräfte richtig einzuteilen.
„Wir haben uns vorgenommen, es diese Saison etwas ruhiger angehen zu
lassen und mehr auf unsere Gesundheit und unseren Geist zu hören“,
erklärt Minerva Hase. „Wir haben uns keine konkreten Ziele gesetzt, aber
wollen natürlich alle Höhepunkte laufen und dafür topfit sein.“ Nikita
Volodin kündigt an, dass geplant sei, als höhere technische Schwierigkeit
den Dreifach-Wurfflip ins Programm aufzunehmen und sie verstärkt an der
Präsentation und den Skating Skills arbeiten.
„The Show must go on“
Den perfekt passenden Titel für die Fortsetzung ihrer Intention, das
Publikum mit unterhaltsamen und spektakulären Programmen zu
begeistern, haben die Olympia-Zehnten Annika Hocke / Robert Kunkel
gefunden. Bei Olympia, EM und WM 2026 wurden die Berliner mit
Standing Ovations gefeiert. Ihre neue Kür zu einem Queens Medley,
choreographiert von Luca Lanotte, enthält den Song „The show must go
on“, den das Paar mitreißend umsetzen wird. Besonders die neuen
Elemente in der Paarlauf-Kür, Choreo-Pirouette und Choreo-Hebung,
sehen sehr vielversprechend aus. „Wir wollten nach den Erfahrungen aus
der letzten Saison, wieder etwas Unterhaltsames für die großen Arenen
machen, so dass das Publikum mitgehen kann. Wir sind sehr happy.
Gerade mit den neuen Choreo-Elementen kann man die Inhalte noch
besser auf die Musik anpassen“, erzählt Robert Kunkel.
Die WM-Siebten wurden aufgrund einer Trainingsverletzung von Annika
Hocke am Syndesmoseband in der Saisonvorbereitung zurückgeworfen,
sind aber nun auf dem Weg zurück. „Es war wichtig, dass die Verletzung
gut auskuriert wird, weil ich alles auf dem rechten Fuß lande“, sagt die 26-
Jährige, die sich freut wieder im Trainingsprozess zu sein. Im jazzigen
Kurzprogramm „Black & Gold“ will Choreograph Joti Polizoakis, das Paar
in der nacholympischen Saison herausfordern, etwas Neues
auszuprobieren. „Bis jetzt haben wir ganz viel Spaß mit dem Programm
und hoffen, dass es dem Publikum gefällt,“ so die Paarläuferin.
Geplant ist für Hocke / Kunkel der Saisonstart bei der Nebelhorn Trophy in
Oberstdorf (24. bis 26. September 2026) und danach die Grand Prix in
Frankreich (23. bis 25. Oktober 2026) und Finnland (20. bis 22. November
2026), vorbehaltlich des Verlaufs der kommenden Trainingswochen. Als
weitere Highlights der Saison warten die Deutschen Meisterschaften in
Krefeld (18./19. Dezember 2026), die Eiskunstlauf-Europameisterschaften
2027 in Lausanne (Schweiz) und die Weltmeisterschaften 2027 in
Tampere (Finnland). Womöglich gehen Hocke / Kunkel auch beim
internationalen Wettbewerb Skate Berlin (8. bis 13. Februar 2027) in ihrer
Heimatstadt an den Start. Das dritte, neue junge Paar am
Bundesstützpunkt bilden die amtierende Deutsche Meisterin Julia
Grabowski und der erfahrene Paarläufer Lukas Gneiding. Damit ist Berlin
Deutschlands Paarlauf-Hotspot.
DEU veranstaltet Deutsche Meisterschaften
im Eiskunstlaufen mit Christmas-Gala in
Krefeld
(DEU, 06.08.2026) Die Deutsche Eislauf-Union (DEU) wird die
kommenden Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen am 18./19.
Dezember 2026 in der YAYLA ARENA in Krefeld veranstalten. Mit der
abschließenden DEU-Christmas-Gala am Samstagabend mit
nationalen und internationalen Stars wird die Meisterschaft zu einem
Highlight für alle Sport- und Eiskunstlauffans der Region und darüber
hinaus. Am Start sind auch die Paarlauf-Weltmeister Minerva
Hase/Nikita Volodin.
Nach 53 Jahren werden die Deutschen Meisterschaften im Eiskunstlaufen
wieder in Krefeld stattfinden, die 128. Ausgabe der Titelkämpfe wird ein
besonderes Ereignis für die Zuschauer*innen. Nach den Kurzprogrammen
und Küren der besten deutschen Eiskunstläufer*innen im Kampf um die
deutschen Meistertitel wartet als Highlight der Veranstaltung die glitzernde
DEU-Christmas-Gala. Zum Schaulaufen am Samstagabend werden
nationale und internationale Stars der Eiskunstlauf-Szene erwartet. Im
Rahmen der Gala gibt es zudem eine Präsentation der neuen
Synchroneiskunstlauf-Disziplin "Synchro9", die bei den Olympischen
Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals olympisch wird.
Sportlich wird es spannend: Für die Athlet*innen sind die nationalen
Titelkämpfe in Krefeld die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die
Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz; 25. bis
31. Januar 2027). Die DM-Titel werden in den fünf Meisterklasse-
Wettbewerben Damen, Herren, Paarlaufen, Eistanzen und
Synchroneiskunstlaufen (Disziplin Synchro 12-16) vergeben. Die
Kurzprogramme finden am Freitagabend (18. Dezember) statt, die
Medaillenentscheidungen fallen in der Kür am Samstagmittag (19.
Dezember). Die Teilnehmerfelder der Meisterklasse werden durch die
besten Junior*innen des Landes bereichert. Am Samstagabend sind die
neuen Deutschen Meister*innen dann zusammen mit internationalen
Eiskunstlauf-Stars in der DEU-Christmas-Gala zu bewundern.
Neues attraktives Meisterschafts-Konzept am Eissportstandort
Krefeld
Das DM-Weihnachtsevent wird in Zusammenarbeit mit der
Seidenweberhaus GmbH, dem Betreiber der Multifunktionsarena,
durchgeführt und soll durch seine Strahlkraft die lokalen Eislaufvereine
stärken. Der Eiskunstlauf-Nachwuchs der Region NRW kann die deutschen
Paarlauf-Stars Minerva Hase/Nikita Volodin und Annika Hocke/Robert
Kunkel hautnah im Training und Wettkampf erleben. "Wir möchten den
Zuschauer*innen und Fans mit den Deutschen Meisterschaften und der
Christmas-Gala ein schönes und attraktives Event bieten", sagt DEU-
Geschäftsführerin Tatjana Wagner. "Mit dem neuen Konzept der integrierten
Christmas-Gala mit internationalen Weltklasse-Eiskunstläufer*innen heben
wir die Präsentation unserer nationalen Meisterschaft auf ein neues Level."
Die YAYLA ARENA in Krefeld, Heimspiel-Stätte des Erstliga-
Eishockeyteams Krefeld Pinguine, ist der perfekte Veranstaltungsort für die
Titelkämpfe. „Die Austragung der Deutschen Meisterschaften im
Eiskunstlaufen in Krefeld ist ein besonderer Meilenstein für unsere Stadt
und ein starkes Zeichen für den Eissportstandort Krefeld. Wir sind stolz,
Gastgeber dieser hochkarätigen Veranstaltung zu sein und freuen uns
darauf, die besten Eiskunstläuferinnen und Eiskunstläufer Deutschlands
sowie zahlreiche Gäste in der YAYLA ARENA willkommen zu heißen", sagt
Paul Keusch, Geschäftsführer der Seidenweberhaus GmbH. Das erfahrene
Veranstaltungsteam will die Titelkämpfe gemeinsam mit der DEU an dieser
einzigartigen Event Location zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Der Ticketverkauf für die Deutschen Meisterschaften startet im Laufe des
Septembers.
Die Deutschen Nachwuchs- und Juniorenmeisterschaften im Einzellaufen,
Paarlaufen und Eistanzen werden von 10. bis 13. Dezember 2026 in
Dortmund stattfinden. Die Deutschen Meisterschaften im
Synchroneiskunstlaufen für Advanced Novice und Junioren sowie Synchro9
Junioren und Senioren werden im Rahmen des DresdenCup (21. bis 24.
Januar 2027) ausgetragen.
Synchroneiskunstlaufen feiert bei
Winterspielen 2030 Olympia-Premiere
(DEU, 08.07.2026) Der Traum wird wahr! Synchroneiskunstlaufen wird bei
den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich erstmals olympisch.
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat die Disziplin mit dem
neuen Format “Synchro 9” in das Olympische Programm aufgenommen,
wie die International Skating Union (ISU) am Dienstag mitteilte. Die
Deutsche Eislauf-Union (DEU) visiert eine Olympia-Teilnahme in vier
Jahren an.
Die brandneue Synchroneiskunstlauf-Disziplin "Synchro9" wird Teil des
Wettkampf-Programms der Olympischen Winterspiele 2030 in Frankreich
sein. "Dass Synchroneiskunstlaufen mit der Disziplin Synchro9 olympisch
wird, ist eine weitreichende Entscheidung für unsere Sportart. Wir
kommen mit einer neuen Team-Disziplin in das olympische Programm.
Damit geht der Traum vieler Synchronläuferinnen in Erfüllung und wir
wollen uns als eine der stärksten Synchron-Nationen für diese Olympia-
Premiere qualifizieren", sagt DEU-Geschäftsführerin Tatjana Wagner, bei
der Deutschen Eislauf-Union für Synchroneiskunstlaufen verantwortlich.
Unter anderem durch die Aufnahme der Eiskunstlauf-Team-Disziplin
Synchro9 sollen die Olympischen Winterspiele 2030 zu den ersten
Winterspielen mit geschlechtergerechter Teilnehmer- und
Wettbewerbsanzahl werden, wie das IOC mitteilte.
Bei der neu entwickelten Disziplin "Synchro9", die vom Weltverband ISU
jung, modern, TV- und zuschauerfreundlich konzipiert wird, umfassen die
Synchron-Teams statt bisher 16 Läufer*innen nur 9 (ausschließlich
weibliche) Sportlerinnen. Synchron beinhaltet Elemente aller Eiskunstlauf-
Disziplinen Einzellaufen, Paarlaufen und Eistanzen und das mit der
Herausforderung, diese als Team synchron auszuführen. In welche
Richtung "Synchro9" technisch genau gehen wird, zeigt die kommende
Saison 2026/2027. Dann wird die neue Disziplin, die bei der Synchron-
WM 2026 in Salzburg von drei Demo-Teams aus Finnland, USA und
Kanada vorgestellt wurde, zunächst ihre internationale Wettkampf-
Premiere feiern. Die ISU richtet 2027 eine große Weltmeisterschaft für
Synchro 9 und Synchro 12-16 in Nottingham (Großbritannien; 26. März
bis 4. April 2027) aus.
Die Deutsche Eislauf-Union befasst sich als viertbeste Nation der
vergangenen SYS-Weltmeisterschaften (Synchro 16) bereits frühzeitig mit
der neuen Synchron-Disziplin, um sich mit gut ausgebildeten Synchro9-
Teams für die olympischen Wettbewerbe qualifizieren zu können. Die DEU
wird mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem
Bundeskanzleramt im Rahmen der Strukturgespräche die
Fördermöglichkeiten für die neue olympische Disziplin
Synchroneiskunstlaufen verhandeln, um den Leistungssport Synchron
zielführend zu entwickeln. Auf dem Weg zu den Olympischen
Winterspielen 2030 warten als wichtige Zwischenetappen die
Olympischen Jugend-Winterspiele 2028 in Dolomiti Valtellina (Italien), wo
das Format Synchro9 für den Anfang im kleineren Rahmen olympisch
wird, und die Multi-WM 2028 der ISU-Eissportarten Eiskunstlaufen,
Synchron, Eisschnelllauf und Short Track in Peking (China). Durch die
neuen olympischen Perspektiven gewinnt Synchroneiskunstlaufen an
Attraktivität, auch für gut ausgebildete Eiskunstläuferinnen der anderen
Disziplinen.
Sieben Grand-Prix-Startplätze für DEU-Team in der
neuen Saison
(DEU, 16.06.2026) Die International Skating Union (ISU) hat am Dienstag
die Startplätze für die Grand-Prix-Serie der Saison 2026/2027 bekannt
gegeben. Für das DEU-Nationalteam um die Weltmeister Minerva
Hase/Nikita Volodin gibt es insgesamt sieben Startplätze in der höchsten
internationalen Wettbewerbsserie im Eiskunstlaufen.
Die Weltmeister im Paarlaufen Minerva Hase/Nikita Volodin, die ihre
Karriere bis zu den Olympischen Winterspielen 2030 in Frankreich
fortsetzen wollen, werden beim Grand Prix Skate America in Everett
(USA; 13. bis 15. November 2026) und beim letzten Grand Prix, der NHK
Trophy in Tokio (Japan; 27. bis 29. November 2026) an den Start gehen.
Die Olympia-Dritten aus Berlin wollen sich erneut für das Grand-Prix-
Finale in Chongqing (China; 10. bis 13. Dezember 2026) qualifizieren, der
internationale Höhepunkt der ersten Saisonhälfte.
Die Olympia-Zehnten im Paarlaufen Annika Hocke/Robert Kunkel
erhielten ebenfalls zwei Grand-Prix-Startplätze. Die WM-Siebten werden
beim ersten Grand Prix de France in Angers (Frankreich; 23. bis 25.
Oktober 2026) und bei der Finlandia Trophy in Helsinki (Finnland; 20. bis
22. November 2026) laufen.
Grand-Prix-Premiere für Genrikh Gartung
Für den Grand Prix in Finnland bekam auch WM-Finalist Genrikh Gartung
den Zuschlag. Der 19-Jährige wird somit in der kommenden Saison seine
Premiere in der höchsten internationalen Wettbewerbsserie feiern. Zwei
neue Programme hat der Vierfach-Springer bereits einstudiert. An die
Olympia-Teilnehmer im Eistanzen Jennifer Janse van Rensburg/Benjamin
Steffan gingen Startplätze beim Grand Prix de France und beim Grand
Prix Skate America.
In der Grand-Prix-Serie, vergleichbar mit dem Weltcup anderer
Wintersportarten, misst sich die internationale Eiskunstlauf-Elite in der
ersten Saisonhälfte. Pro Disziplin qualifizieren sich jeweils die sechs
besten Läufer*innen/Paare für das Grand-Prix-Finale 2026, das erste
große Highlight der Eiskunstlauf-Saison. In der zweiten Hälfte der Saison
stehen dann die internationalen Meisterschaften an: Die Eiskunstlauf-EM
2027 in Lausanne (Schweiz; 27. bis 31. Januar 2027) und die
Weltmeisterschaften 2027 in Tampere (Finnland; 16. bis 21. März 2027).
Mehr zur ISU Grand-Prix-Serie 2026/2027.
Paarlauf-Stars Hase/Volodin setzen Karriere
bis Olympia 2030 fort
(DEU, 22.05.2026) Die Paarlauf-Weltmeister Minerva Hase/Nikita
Volodin werden ihre Eiskunstlauf-Karriere fortsetzen. Dies teilten die
beiden 26-Jährigen der Deutschen Eislauf-Union (DEU) mit. Nach
dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille in Mailand und dem WM-
Titel in Prag hielt sich das Paar aus Berlin eine Fortsetzung seiner
Erfolgsgeschichte zunächst offen. Jetzt steht fest: Mit bewährtem
Trainerteam und motiviert für Neues visieren die Europameister von
2025 das Ziel Olympische Winterspiele 2030 in Frankreich an.
Die Popularität der Sportart Eiskunstlaufen ist in der Olympiasaison stark
angestiegen, höchste TV-Einschaltquoten, Weltstars, ausverkaufte Arenen
und eine gigantische WM-Event-Presentation tragen dazu bei, dass sich
immer mehr Fans für die Künste auf dem Eis begeistern. Dass Beliebtheit
und Interesse der Sportart in Deutschland steigen, ist besonders Minerva
Hase und Nikita Volodin zu verdanken. Mit ihren Erfolgen in den
vergangenen drei Jahren zieht das Weltmeister-Paar immer mehr
Aufmerksamkeit auf sich. Weltmeister, Europameister, Olympia-Bronze,
zwei weitere WM-Medaillen, ein EM-Vize-Titel und zwei Siege im Grand-
Prix-Finale – so die bisherige, beeindruckende Bilanz.
Diese Erfolgsgeschichte soll mindestens einen Olympiazyklus
weitergehen. "Wir haben uns für die Fortsetzung unserer Karriere
entschieden, weil wir beide denken, dass wir unser Potential als Paar
noch nicht ausgeschöpft haben und uns noch weiterentwickeln können.
Wir planen die vier Jahre bis zu den Olympischen Spielen 2030 zu laufen.
Das Ziel ist es, weiter mit den besten Paaren mithalten zu können", sagt
Minerva Hase. Viel hat das Paar schon erreicht, aber noch nicht alles.
Dass die Olympiamedaille von Mailand bronzefarben schimmert, ist für
Nikita Volodin Motivation genug. "Ich glaube, wir haben unser Bestes noch
nicht gezeigt – sowohl läuferisch als auch in Bezug auf die Elemente und
Präsentation. Und die Begeisterung der deutschen Fans für den
Eiskunstlauf, die in den letzten Jahren gewachsen ist, gibt uns natürlich
viel Kraft", sagt der 26-Jährige.
Minerva Hase und Nikita Volodin können auch in Zukunft auf ihr
bewährtes Trainerteam setzen. "Wir haben ein breites Team, das hinter
uns steht", freut sich Minerva Hase. Head Coach ist weiter Paarlauf-
Experte Dmitry Savin, der das Training des Paares am DEU-
Bundesstützpunkt Berlin aus der Ferne lenken und Hase/Volodin bei den
Wettbewerben betreuen wird. Das tägliche Training vor Ort in ihrer Heimat
Berlin wird weiterhin der erfahrene Knut Schubert durchführen, der in
dieser Saison auch bei den Olympischen Spielen und
Weltmeisterschaften an der Seite des Paares war. Bestandteil des
Betreuerteams bleiben ebenso Sidnei Brandao als Tanz-, Choreo- und
Balletttrainer und Marten Reich als Athletiktrainer. Im Sommer ist geplant,
mit Joti Polizoakis an den Skating Skills zu arbeiten und sich hier zu
verbessern.
Neue Elemente und neuer Style für die Saison 2026/2027
Die Regeländerungen der International Skating Union (ISU) im Paarlaufen
für die nächste Saison bieten neue Möglichkeiten. Neue vorgeschriebene
Elemente in der Paarlauf-Kür sind eine Choreo-Hebung und eine Choreo-
Pirouette. "Wir wollen neue Ideen und Hebungen ausprobieren und offen
für Neues sein", verrät Minerva Hase. Auch ihr Coach Dmitry Savin spricht
im Interview mit der DEU von neuen Impulsen: "Ich möchte, dass sich
Minerva und Nikita in Zukunft choreographisch weiterentwickeln. Ich will
einen neuen und anderen Style sehen, wir werden etwas Neues
ausprobieren und sehen, wie es funktioniert."
Nach der ereignisreichen Olympiasaison wollen Minerva Hase/Nikita
Volodin in die kommende nacholympische Saison 2026/2027 etwas später
einsteigen – in Richtung der Grand-Prix-Serie, gegebenenfalls mit einem
Challenger-Wettkampf zuvor. Ziel in der ersten Saisonhälfte ist die
Qualifikation für das Grand-Prix-Finale 2026 in Chongqing (China; 10. bis
13. Dezember) und die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften im
Dezember. In der zweiten Saisonhälfte sind die Highlights die
Eiskunstlauf-Europameisterschaften 2027 in Lausanne (Schweiz; 25. bis
31. Januar 2027) und die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften 2027 in
Tampere (Finnland; 15. bis 21. März 2027), wo sie als Titelverteidiger
antreten. Die Fans dürfen sich also auf weitere Auftritte des deutschen
Traumpaares auf dem Eis freuen.
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